Als Kind schon packte mich der "Pferdevirus", und ich hatte das Glück, dass meine Eltern diesen in vollem Umfang unterstützten.

1998 habe ich damit begonnen, in verschiedenen Reitställen im Frankfurter Raum Reitunterricht zu erteilen. Erst waren es die Longe- später kamen auch die Fortgeschrittenen Reitstunden dazu. Letztere waren in der Form aufgebaut, dass 6-8 Reiter gleichzeitig in der Abteilung (also hintereinander) geritten sind. Damals schon war ich der Meinung, dass die Individualität des Pferd-Reiter-Paares bei solcher Abteilungsgröße auf der Strecke bleibt und die gezielte Förderung nicht stattfinden kann.
Nach meinem Umzug in den Schwarzwald nach St. Peter (bei Kirchzarten) im Jahre 2003 begann ich in den darauffolgenden Jahren, mir wieder eine kleine, übersichtliche Reitschule aufzubauen. Ich wollte es anders machen; keine Massenabfertigung und ein sinnloses "Runde-um-Runde-Reiten". Mein Ziel war und bleibt die Förderung des Einzelnen in der individuellen Geschwindigkeit.

Mir geht es aber nicht nur ums Reiten: In meinen Trainingseinheiten vermittele ich sehr viel Wissen rund um die Bedürfnisse des Pferdes, den Umgang mit dem Pferd und die Sicherheit des Menschen. Letzteres wird erschreckenderweise sehr häufig in vielen anderen Reitschulen vernachlässigt.

Ich biete Reitunterricht für Erwachsene und Kinder auf meinen Pferden und Reitunterricht bei Ihnen am Stall an.

Unerfahrene Reiter/innen erlernen die Grundlagen erst an der Longe, bis sie einen zügelunabhängigen Sitz und Sicherheit entwickelt haben.

Erwachsene Reiter reiten grundsätzlich im Einzelunterricht.

Fortgeschrittene, sehr gut reitende Kinder können auch zu zweit oder höchstens zu dritt reiten. Hier entscheidet der Ausbildungsstand, der gleich sein sollte.


Durch die dreidimensionalen Schwingungsimpulse des Pferderückens die auf das Kind übertragen werden, fördert das Reiten bei Kindern mit neurologischen Bewegungsstörungen (z.B. MS, frühkindlicher Hirnschädigung) eine harmonische Fortbewegung. Das Kind muss auf die ihm angebotenen Bewegungsimpulse reagieren. Muskelfunktionen und Bewegungsabläufe können dadurch verbessert werden. Die Bewegung des Pferdes hat außerdem noch positive Wirkung auf Gleichgewicht, Wahrnehmung, Koordination, Aufrichtung sowie Konzentrationsfähigkeit, Abbau von Ängsten und Unsicherheiten und Selbstvertrauen.
Reiten unterstützt daher nachweislich die Therapie von verhaltensauffälligen und/oder lernbehinderten Kindern (z.B. bei ADS) positive Verhaltensänderungen einzuleiten.