Ich wünsche allen meinen Freunden, Reitschülern und Tierliebhabern alles Gute für 2012!
Wegen Babypause findet der Reitunterricht wieder ab März 2012 statt.
Als Kind schon packte mich der "Pferdevirus", und ich hatte das Glück, dass meine Eltern diesen in vollem Umfang unterstützten.
1998 habe ich damit begonnen, in verschiedenen Reitställen im Frankfurter Raum Reitunterricht zu erteilen. Erst waren es die Longe- später kamen auch die Fortgeschrittenen-Reitstunden dazu. Letztere waren in der Form aufgebaut, dass 6-8 Reiter gleichzeitig in der Abteilung (also hintereinander) geritten sind. Damals schon war ich der Meinung, dass die Individualität des Pferd-Reiter-Paares bei solcher Abteilungsgröße auf der Strecke bleibt und die gezielte Förderung nicht stattfinden kann.
Nach meinem Umzug in den Schwarzwald nach St. Peter (bei Kirchzarten) im Jahre 2003 begann ich mir wieder eine kleine, übersichtliche Reitschule aufzubauen. Ich wollte es anders machen; keine Massenabfertigung und kein sinnloses "Runde-um-Runde-Reiten". Mein Ziel war und bleibt die Förderung des Einzelnen in der individuellen Geschwindigkeit.
Besonderen Wert lege ich bei meinem Unterricht auf Gewichts- und Schenkelhilfen. Die Zügel sollen den "Rahmen" geben und nicht ausschließlich als Bremse oder Lenkwerkzeug eingesetzt werden. So sind meine Pferde ausgebildet und so bilde ich auch meine Reitschüler aus.
Balance, Bewegungsgefühl und Körperwahrnehmung des Reitschülers sind daher Schwerpunkte meines Reitunterrichtes.
Mir geht es aber nicht nur ums Reiten: In meinen Trainingseinheiten vermittele ich sehr viel Wissen rund um die Bedürfnisse des Pferdes, den Umgang mit dem Pferd und die Sicherheit des Menschen. Letzteres wird erschreckenderweise sehr häufig in vielen anderen Reitschulen vernachlässigt.
Durch die dreidimensionalen Schwingungsimpulse des Pferderückens die auf das Kind übertragen werden, fördert das Reiten bei Kindern mit neurologischen Bewegungsstörungen (z.B. MS, frühkindlicher Hirnschädigung) eine harmonische Fortbewegung. Das Kind muss auf die ihm angebotenen Bewegungsimpulse reagieren. Muskelfunktionen und Bewegungsabläufe können dadurch verbessert werden. Die Bewegung des Pferdes hat außerdem noch positive Wirkung auf Gleichgewicht, Wahrnehmung, Koordination, Aufrichtung sowie Konzentrationsfähigkeit, Abbau von Ängsten und Unsicherheiten und Selbstvertrauen.
Reiten unterstützt daher nachweislich die Therapie von verhaltensauffälligen und/oder lernbehinderten Kindern (z.B. bei ADS) positive Verhaltensänderungen einzuleiten.



